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Merzhausen

Im Urkunden-Archiv des Klosters Haina erzählt uns eine Urkunde aus dem Jahre 1228 von einer Mühlenstätte an dem Wasser Antreffe, neben dem Gute, welches der Convent zu Hersfeld dem Kloster Haina als Lehen gegeben hatte. Die Urkunde benennt weder die Mühle noch das Gut, wahrscheinlich handelt es sich aber hier um Merzhausen. Die Namen Menhardeshusen und Meinhardeshusen erscheinen zum ersten Male in einer alten Urkunde aus dem Urkunden-Archiv des Klosters Haina im Jahre 1254.

 

Der Name des Dorfes änderte sich im Laufe der Jahre. So hieß es 1407 Meynharthusen an der Antreffe, 1548 Mershausen, 1572 Mertzhausen, 1576 Mertshausen, 1585 Mertzhausen und ab 1599 Merzhausen. Es hatte 1585 55 Haushaltungen, 1747 67 Haushaltungen, 1747 67 Haushaltungen, 1837 633 Einwohner und 1895 700 Einwohner. 1367 hatten die Grafen von Ziegenhain das Dorf den Kuppeln wiederverkäuflich verkauft. 1419 wurden die von Rückerhausen mit dem Besitz belehnt. Nach deren Aussterben waren die Schetzell und Schwertzell und nach diesen die von Hattenbach Lehensträger. Um 1580 gehörte das Dorf mit den Erb- und Untergerichten Georg Schwertzell zu 2/3 und Georg zu Weitershausen zu 1/3. Die von Weiterhausen besaßen dann bis zum Aussterben ihres Geschlechts im Jahre 1860 die Burg und das Dorf Merzhausen alleine. Danach wurde der große Besitz parzelliert und veräußert. Das Schloß wurde wegen ständiger Hochwassergefahr abgebrochen.

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