Impressum · Datenschutz

Erneuerbare Energie in Willingshausen

24.10.2014

Gemeinde Willingshausen leistet einen Beitrag zur Energiewende

v.l.: Werner Schwalm (Klärwerkmeister), Thomas Keil (EAM), Bürgermeister Heinrich Vesper, Bernd Bätz (Ortsvorsteher), Jürgen Nahser (EAM), Peter Wahl (Bauamtsleiter), Harald Römer

Auf drei gemeindlichen Kläranlagen werden Photovoltaikanlagen (PV) in Betrieb genommen. Den Anfang macht eine PV-Anlage im Ortsteil Loshausen mit einer Nennleistung von 10 Kilowatt peak, das heißt, hier werden jährlich durchschnittlich 9.000 Kilowattstunden Strom produziert. Der weit überwiegende Teil wird als Eigenverbrauch auf der Kläranlage benötigt. Der überschüssige Strom wird dann in das Netz der Energienetz Mitte, dem Netzbetreiber der EAM, eingespeist. Hierfür erhält die Gemeinde die gesetzlich geregelte Einspeisevergütung.

Die Investitionskosten der Anlage betragen rund 16.500,00 Euro. Sie führt zu einer jährlichen Einsparung bei den Stromkosten in Höhe von rund 1.900,00 Euro.

Die beiden Kläranlagen in Wasenberg und Merzhausen werden auch mit PV Anlagen zum Eigenverbrauch ausgestattet. „Damit“, so Bürgermeister Vesper, „kann die Gemeinde Willingshausen einen Beitrag zur Energiewende leisten und Geld für die Gemeinde sparen“: Der für den Eigenverbrauch erzeugte Strom muss nicht teuer vom Energieversorger zugekauft werden.

 

Ortsvorsteher Bernd Bätz und Bürgermeister Vesper freuen sich, dass die PV-Anlage als Pilotprojekt in Loshausen so erfolgreich an den Start gegangen ist. Der Ortsbeirat hatte dieses Vorhaben erheblich unterstützt. Beide sind sich einig, dass die Störche, die sich in der Kläranlage jährlich ansiedeln, durch die PV-Anlage nicht abgeschreckt werden.

 

„Im Netz der Energienetz Mitte kommen rund 20% des Stromes aus erneuerbaren Energien“, so der Leiter des Regionalzentrums Mitte Thomas Keil. Die Gemeinde Willingshausen liegt bei einem Versorgungsanteil von 62 % des dezentral in der Gemeinde erzeugten Stromes. „Damit“, so Keil weiter „sei die Gemeinde Willingshausen vorbildlich bei der Erzeugung regenerativer Energien“.

Insgesamt gibt es in der Gemeinde Willingshausen 322 dezentrale Erzeugungsanlagen mit einer gesamtmöglichen Einspeiseleistung von rund 6.200 kW. Im vergangenen Jahr betrug die in das Stromnetz eingespeiste elektrische Arbeitsmenge 9.770.000 kW Stunden. Bürgermeister Vesper und Bauamtsleiter Wahl dankten dem ortsansässigen Photovoltaikspezialisten Harald Römer, Firma Römer, der die Arbeiten vorbildlich ausgeführt hat. Sie freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit bei den folgenden Anlagen in Wasenberg und Merzhausen. „Gerne leisten wir auf diesem Weg unseren bescheidenen, kommunalen Beitrag zur Realisierung der Energiewende“, so Ortsvorsteher Bernd Bätz und Bürgermeister Heinrich Vesper.

E-Mobilität jetzt auch im Rotkäppchenland

anklicken

Elektromobile Bürger und Besucher des Rotkäppchenlandes können sich künftig auf eine flächendeckende Ladeinfrastruktur verlassen: Neunzehn Rotkäppchen-E-Ladesäulen werden zunächst in den sieben Mitgliedskommunen Frielendorf, Gilserberg, Kirchheim, Neukirchen, Oberaula, Schwalmstadt und Willingshausen an touristisch markanten Punkten installiert.

Die Energieeffizienz Aktiv Mitgestalten gGmbH (EAM) bewilligte den Förderantrag zur Umsetzung des Projekts „E-Mobilität im Rotkäppchenland". Die EAM wurde von E.ON Mitte und Kommunen ins Leben gerufen. Sie unterstützt als gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes konkrete Projekte der Allgemeinheit, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen.

Zur Vorstellung des Projekts luden die Geschäftsführerin des Vereins Tourismusservice Rotkäppchenland Heidrun Englisch und der Erste Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Vestweber die Bürgermeister der Mitgliedskommunen am 25. Oktober in das Gerhard-von-Reutern-Haus in Willingshausen. Vestweber betonte: „Dank der Unterstützung unseres Hauptsponsors E.ON Mitte, des technischen Know-Hows der Firma Gespa und der Förderung durch die EAM ist es gelungen, hier in der Region die Infrastruktur für eine neue Technologie zu schaffen. Dies ist ein weiterer Schritt, um die Tourismusfreundlichkeit unserer Region zu steigern".

Unverwechselbares Erkennungszeichen der Rotkäppchen-E-Ladesäulen ist die rote Betzel der Schwälmer Tracht. Laut Englisch sind weitere Standorte geplant. „Gern stellen wir uns der Herausforderung, zukünftig gemeinsam Möglichkeiten zu entwickeln, mit Elektroautos die Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen des Rotkäppchenlandes anzusteuern."

„Die Zukunft der Mobilität ist eines der aktuellsten Themen unserer Zeit", ergänzte Thomas Keil, Leiter des E.ON Mitte-Regionalzentrums Mitte. Die Nutzung der Elektromobilität biete eine große Chance für den Klimaschutz, da E-Autos bereits heute weniger Kohlendioxid produzieren als herkömmliche Verbrennungsmotoren. pm

Regionale Energieversorgung 2020

Seit Fukushima ist die Energiewende in aller Munde. Die Energiewende braucht Konzepte und Umsetzungsinitiative. Willingshausen hat ein Energiekonzept, das Möglichkeiten zur Umsetzung der Energiewende vor Ort beschreibt!
Das Projekt „Regionale Energieversorgung 2020“ wurde von der E.ON Mitte AG und dem Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien (deENet e.V.) 2009 initiiert. Weitere Projektpartner sind die Fraunhofer Institute IBP (Bauphysik) und IWES (Windenergie & Energiesystemtechnik), Samco Networks und SMA Solar Technology.

Willingshausen ist eine der drei Kommunen, die aus einem kommunalen Wettbewerb 2010 als Modellkommune für ein kommunales Energiekonzept hervorgegangen sind. Ziel des Energiekonzepts ist es, Entwicklungsmöglichkeiten der Kommune im Bereich der Energieeffizienz und der Versorgung durch erneuerbare Energien vor Ort aufzuzeigen. Jeder Bürger kann sich an der Umsetzung beteiligen. Das Konzept beschreibt Handlungsmöglichkeiten.

Wenn Sie Interesse an einer  Beratung haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin unter 06691/9630-32 (Frau Rockensüß) Mail: Bauamt@willingshausen.de

Energieversorgung

Projekt „Regionale Energieversorgung 2020"

Das Energiesystem der Zukunft und Energieeinsparmöglichkeiten sind zwei wichtige Themen unserer heutigen Zeit. Einerseits sollen Effizienzmöglichkeiten genutzt und nur so viel Energie wie nötig verbraucht werden. Andererseits streben wir an, einen möglichst hohen Anteil der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen der Region Nordhessen zu beziehen. Für diese Herausforderungen werden in dem Projekt „Regionale Energieversorgung 2020“, das von E.ON Mitte initiiert wurde, konkrete Lösungen für Willingshausen in einem Energiekonzept entwickelt.


>> mehr Informationen

Naturkraft-Region stellt vor

Die Themen Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind zurzeit in aller Munde. Meist bleibt jedoch offen, wie jeder Einzelne von uns die dargebotenen Möglichkeiten für sich nutzen kann. Die naturkraft-region bietet jetzt eine Schulung an, die mit dem Zertifikat zum „Energiefuchs“ abschließt. An vier Samstagvormittagen vermitteln Energieberater, Schornsteinfeger und Handwerker aus der Region sowie Referenten der Jugendwerkstatt Felsberg Wissenswertes zur Gebäudehülle, zur Wärmeerzeugung mit erneuerbaren Energien und zur Stromeinsparung. Nach Abschluss der Schulung sind die Teilnehmer in der Lage, ihre neu erworbenen Kenntnisse bei der energetischen Modernisierung ihres eigenen Hauses und der Heizungsanlage anzuwenden, werden aber auch Teil des Netzwerkes der Bioenergie-Region und geben mit deren Unterstützung ihr Wissen an interessierte Hausbesitzer aus ihrer Nachbarschaft weiter. Die Schulung richtet sich an alle, die Interesse an den Möglichkeiten zur Gebäudesanierung haben und die bereit sind, sich ehrenamtlich im Klimaschutz zu engagieren. Rund 60 Energiefüchse haben bereits mit viel Spaß an den vorangegangen Schulungen teilgenommen und spüren nun die Energiefresser in der naturkraft-region auf.

 

>> zur Homepage

 

 

Biogasanlage Ransbach

Die Schwälmer Biogasanlage wartet mit einem für Hessen völlig neuen Anlagenkonzept auf, in welchem die Landwirte in besonderer Weise eingebunden sind:

Sie liefern nämlich nicht nur die Substrate, sondern sind auch zusammen mit 50% an dem Unternehmen beteiligt und profitieren somit auch am Gewinn der Gesellschaft.

Zudem nehmen sie auch den Gärrest gerne wieder entgegen, stellt dieser doch hinsichtlich seiner guten Nährstoffverfügbarkeit einen guten Dünger dar.

Die Geschäftsführung übernehmen die beiden Unternehmen Städt. Werke Kassel AG, die zu 40% an der Biogasanlage beteiligt sind, und die ABICON GmbH, welche 10% halten.

 

 

>> zur Homepage Schwälmer Biogas GmbH.Co.KG