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Projekt Regionale Energieversorgung 2020

Worum geht es in dem Projekt?

Das Energiesystem der Zukunft und Energieeinsparmöglichkeiten sind zwei wichtige Themen unserer heutigen Zeit. Einerseits sollen Effizienzmöglichkeiten genutzt und nur so viel Energie wie nötig verbraucht werden. Andererseits streben wir an, einen möglichst hohen Anteil der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen der Region Nordhessen zu beziehen. Für diese Herausforderungen werden in dem Projekt „Regionale Energieversorgung 2020“, das von E.ON Mitte initiiert wurde, konkrete Lösungen für Willingshausen in einem Energiekonzept entwickelt. Die Stadt Felsberg ist in einem Wettbewerb als Modellkommune zur Entwicklung eines umfassenden Energiekonzeptes und zur Erprobung eines intelligenten Stromnetzes ausgewählt worden. Für die Kommune Allendorf (Eder) wird im Rahmen des Projekts ebenfalls ein Energiekonzept erstellt.
Das Projekt wird getragen von den Fraunhofer Instituten IBP (Bauphysik) und IWES (Windenergie & Energiesystemtechnik), der E.ON Mitte AG, Samco Networks, SMA Solar Technology und dem Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien (deENet). Auf lokaler Ebene werden weitere Akteure eingebunden.

Was passiert in Willingshausen?
Für Willingshausen wird ein Energiekonzept erarbeitet, das
Energieeffizienzpotenziale ermittelt und
Ausbaupotenziale für erneuerbare Energien darstellt.

Das Fraunhofer IBP wird beispielsweise die verschiedenen Gebäudetypen mit ihren jeweiligen Baualtersklassen in den Willingshäuser Ortsteilen kartieren. Auf der Grundlage dieser Daten wird ermittelt, welche Energieeinsparungen durch Gebäudesanierungen erreicht werden können. Dafür werden Mitarbeiter des Instituts die Gebäude in den Ortsteilen von Willingshausen zu Fuß oder per Auto in Augenschein nehmen und ggf. Straßenzüge fotografieren. Das Fraunhofer IWES prüft z.B. die Potenziale für Windkraft, Wasserkraft, Solaranlagen und Biogas. Auf dieser Grundlage können in Willingshausen Energieziele und –strategien entwickelt und Impulse zur Umsetzung von Maßnahmen und Projekten gesetzt werden. Der Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Energien und Klimaschutz sind nur zu schaffen, wenn jeder Einzelne seinen Beitrag dazu leistet, z.B. das eigene Haus energetisch saniert, das Heizungssystem erneuert, beim Kauf von Geräten auf Energieeffizienz achtet, das eigene Dach für Solarthermie oder Photovoltaik nutzt oder gemeinschaftliche Projekte (Bürgersolar- oder Windpark) unterstützt. Die Möglichkeiten für die Kommune und das eigene Handeln sind groß. Informationen zu den Ergebnissen des Energiekonzeptes und den eigenen Handlungsmöglichkeiten werden voraussichtlich auf einer öffentlichen Veranstaltung im Herbst vorgestellt.