Infoveranstaltung Regionale Energieversorgung 2020
Seit Fukushima ist die Energiewende in aller Munde. Die Energiewende braucht Konzepte und Umsetzungsinitiative. Willingshausen hat ein Energiekonzept, das Möglichkeiten zur Umsetzung der Energiewende vor Ort beschreibt!
Das Projekt „Regionale Energieversorgung 2020“ wurde von der E.ON Mitte AG und dem Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien (deENet e.V.) 2009 initiiert. Weitere Projektpartner sind die Fraunhofer Institute IBP (Bauphysik) und IWES (Windenergie & Energiesystemtechnik), Samco Networks und SMA Solar Technology.
Willingshausen ist eine der drei Kommunen, die aus einem kommunalen Wettbewerb 2010 als Modellkommune für ein kommunales Energiekonzept hervorgegangen sind. Ziel des Energiekonzepts ist es, Entwicklungsmöglichkeiten der Kommune im Bereich der Energieeffizienz und der Versorgung durch erneuerbare Energien vor Ort aufzuzeigen. Jeder Bürger kann sich an der Umsetzung beteiligen. Das Konzept beschreibt Handlungsmöglichkeiten.
Besonders wichtig ist die neutrale Beratung zum einzelnen Wohnhaus.
Daher wird Ihnen bei der Veranstaltung ein offenes und kostenfreies Beratungsangebot in Willingshausen vorgestellt:
Herr Reinhardt steht ab dem 10. November 2011 im 14-tägigen Rhytmus zwischen 13.30 Uhr und 17.30 Uhr im Bürgerbüro des Rathauses in Will.-Wasenberg zu Ihrer Verfügung.
Er berät u. A. zu den Themen Sanierungsmaßnahmen am Haus, Fördermöglichkeiten und Adressen für weitere Informationen.
Wenn Sie Interesse an einer ersten Beratung haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin unter 06691/9630-32 (Frau Rockensüß) Mail: Bauamt@willingshausen.de
Energieversorgung
Projekt „Regionale Energieversorgung 2020"
Das Energiesystem der Zukunft und Energieeinsparmöglichkeiten sind zwei wichtige Themen unserer heutigen Zeit. Einerseits sollen Effizienzmöglichkeiten genutzt und nur so viel Energie wie nötig verbraucht werden. Andererseits streben wir an, einen möglichst hohen Anteil der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen der Region Nordhessen zu beziehen. Für diese Herausforderungen werden in dem Projekt „Regionale Energieversorgung 2020“, das von E.ON Mitte initiiert wurde, konkrete Lösungen für Willingshausen in einem Energiekonzept entwickelt.
Naturkraft-Region stellt vor
Die Themen Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind zurzeit in aller Munde. Meist bleibt jedoch offen, wie jeder Einzelne von uns die dargebotenen Möglichkeiten für sich nutzen kann. Die naturkraft-region bietet jetzt eine Schulung an, die mit dem Zertifikat zum „Energiefuchs“ abschließt. An vier Samstagvormittagen vermitteln Energieberater, Schornsteinfeger und Handwerker aus der Region sowie Referenten der Jugendwerkstatt Felsberg Wissenswertes zur Gebäudehülle, zur Wärmeerzeugung mit erneuerbaren Energien und zur Stromeinsparung. Nach Abschluss der Schulung sind die Teilnehmer in der Lage, ihre neu erworbenen Kenntnisse bei der energetischen Modernisierung ihres eigenen Hauses und der Heizungsanlage anzuwenden, werden aber auch Teil des Netzwerkes der Bioenergie-Region und geben mit deren Unterstützung ihr Wissen an interessierte Hausbesitzer aus ihrer Nachbarschaft weiter. Die Schulung richtet sich an alle, die Interesse an den Möglichkeiten zur Gebäudesanierung haben und die bereit sind, sich ehrenamtlich im Klimaschutz zu engagieren. Rund 60 Energiefüchse haben bereits mit viel Spaß an den vorangegangen Schulungen teilgenommen und spüren nun die Energiefresser in der naturkraft-region auf.
Die nächste Schulung für wird ab dem 29. Oktober 2011 in Neukirchen/Knüll stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine unverbindliche Informationsveranstaltung findet am
04. Oktober 2011 um 18.30 Uhr
in der Steinwaldschule,
Reißmannweg 7, 34626 Neukirchen/Knüll
statt. Dazu lädt die naturkraft-region herzlich ein.
Biogasanlage Ransbach
Die Schwälmer Biogasanlage wartet mit einem für Hessen völlig neuen Anlagenkonzept auf, in welchem die Landwirte in besonderer Weise eingebunden sind:
Sie liefern nämlich nicht nur die Substrate, sondern sind auch zusammen mit 50% an dem Unternehmen beteiligt und profitieren somit auch am Gewinn der Gesellschaft.
Zudem nehmen sie auch den Gärrest gerne wieder entgegen, stellt dieser doch hinsichtlich seiner guten Nährstoffverfügbarkeit einen guten Dünger dar.
Die Geschäftsführung übernehmen die beiden Unternehmen Städt. Werke Kassel AG, die zu 40% an der Biogasanlage beteiligt sind, und die ABICON GmbH, welche 10% halten.
